Aus dem Südkurier vom 16.05.2011, Text und Bilder von Stefan Pichler

Strittberg und Amrigschwand feiern ihr Kirchenpatrozinium

Höchenschwand (pic) Am gestrigen Sonntagfeierte Amrigschwand mit dem „Josefsfest“ ihr Kirchenpatrozinium. Zeitgleich beging die Gemeinde mit einem Fest im Haus „Immerfroh“ in Strittberg das 50-jährige Jubiläum des Neubaus der St. Josefskapelle in Strittberg, sowie den 25. Jahrestag der Gründung des Kapellenfonds Strittberg-Amrigschwand.

In seiner Ansprach zum Festgottesdienst in der Josefskapelle, der musikalisch vom gemischten Chor Amrigschwand und einer Bläsergruppe der Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern mit gestaltet wurde, erinnerte Pfarrer Ivan Hoyanic an die Feierlichkeiten zur Einweihung der Kirche im Jahre 1961.

Der damalige Pfarrer Rehm habe in seiner Festansprache festgestellt, dass die neue Josefskapelle ein „dauerndes Zeugnis dafür sei, was echter Opfergeist, auch aus kleinen Verhältnissen heraus, an Großem schaffen könne“. Er selbst wolle mit Rücksicht auf die vielen Ministranten, die keinen Sitzplatz in der Kirche bekommen haben, auf eine längere Festansprache verzichten. Die vielen anwesenden Ministranten seien seine Festpredigt. Sie seien die Zukunft der Gemeinde und der Kirche. Nach der von der Trachtenkapelle und der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern angeführten Prozession, die in diesem Jahr in den Ortsteil Amrigschwand führte, segnete Pfarrer Ivan Hoyanic ein vor der Josefskapelle neu aufgestelltes Jugendkreuz. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die Unterstützung bei der Gemeinde und dem Kapellenfonds, sowie bei den Firmlingen und der Firmbegleiterin Anna Ebner, die das Holzkreuz gestaltet hatten. Bürgermeister Stefan Dorfmeister, der erst am Vortage von einer Reise aus Jerusalem zurückgekehrt war, richtete unter dem Eindruck dieser Reise einen Appell an die Jugend, keine Mauern aufzubauen, sondern Vorurteile abzubauen und Freundschaften zu pflegen.