Die katholische Pfarrkirche von Höchenschwand ist dem heiligen Michael geweiht. Er erscheint als Verteidiger Israels. Besiegt den Teufel in Gestalt eines Drachen und stößt ihn hinab auf die Erde.

Patrozinium ist am 29. Sept. j.J. Der Festtag wird am letzten Sonntag im September mit Festmesse und weltlichem Fest im Gemeindesaal gefeiert.

Wann hier die  erste Kapelle erbaut wurde, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich um die Jahrtausendwende, eingeweiht  1092 durch Weihbischof v. Konstanz.  Erste Erwähnung der durch Abt Udo erbauten Kirche in einer Urkunde von 1158,. Zerstörung durch Blitzschlag.

Wiederaufbau und um 1598 Erweiterung des Chores um 2 m. 1659 u. 1660 Langhausverlängerung und Turmbau, da die Gemeinde durch die Umpfarrung von Waldkirch, Häusern und Schwarzhalden um 1650 auf das Doppelte angewachsen war. 1679  1682 großzügige Ausgestaltung, Bemalung der beiden Seitenaltäre. Die „Pieta“ ist heute noch erhalten. 1681 Blitzeinschlag, dann Renovierung im Jahr 1683 (Jahreszahl im Fenstersturz). Um 1787 wurde ein Pfarrhaus errichtet  und der erste eigener Pfarrer , Pater Becherer, wurde eingesetzt und Höchenschwand ist selbständige Pfarrei. 1846 wurde die erste Orgel eingebaut. 1884  1901 Erweiterung der bestehenden Kirche auf jetzige Größe. Turm und Chor blieben stehen. 1908 neue Orgel, 1952 Einbau einer Heizung. 1956 bekam die Kirche ein neues Geläut.

Anfang der 60er Jahre Innenrenovation , Kronleuchter verschwindet. 1982 Renovierung Turm. 1984/85 Renovierung Langhaus. 1987 neue Orgel (3.). 1991 letzte Renovation , Kronleuchter kommt wieder in die Kirche

Erwähnenswert ist das Missionskreuz von 1758, rechts vom Haupteingang. Die Jahreszahlen der Missionen 1905, 1921, 1958 und 1987, als das Kreuz renoviert wurde,  sind sichtbar.