Im Jahre 1980/81 wurde nach den Plänen des Architekten Manfred Zumkeller mit vielen freiwilligen Helfern diese Kapelle erbaut. Sie wurde von Pfarrer Paul Rudigier dem heiligen Bruder Klaus von der Flüe, einem Einsiedler, Mystiker und Friedensstifter in der Schweiz, geweiht. Dieser Standort und die Segaler Landschaft ähneln der Ranftschlucht bei Sachseln, in die sich Nikolaus von Flüe als Einsiedler in seine Klause mit seiner Kapelle zurückzog.

 

Von außen erstrahlt in der Sonne die schmucke Kapelle in leuchtendem Weiß. Rechts ist der kleine Kirchturm angebaut mit dem Glöcklein der alten Hofkapelle, die wegen eines Brandschadens im Jahre 1946 unbenutzbar war. Links neben der Eingangstüre sind in die Rückwand sieben rechteckige Kunstglasfenster eingesetzt, die vom Kunstmaler und Grafiker Wilfrid Perraudin gestaltet wurden und die in hellen Farben den Schöpfer und die Schöpfung preisen.

An der Stirnwand steht Bruder Klaus, der auf den gekreuzigten Herrn schaut, betend mit dem Rosenkranz in seiner linken Hand. Die Holzskulpturen sind das Werk von Bildhauer Wolfgang Kleiser.



„Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.

Friedensgebet von Bruder Klaus